Ständige Innovationen

Im November 1987 wurde der Christkindlmarkt eröffnet und rasch zum Erfolg. Fast jedes Jahr wurden weitere Innovationen gesetzt.
Bosch hat auch eine Geschichte über die damalige Punschzubereitung parat: „Meine Mutter hat in ihrer Waschküche in einem großen Kessel echten (!) Punsch zubereitet, den ich in Kanistern zum Markt gebracht habe.

Erfolg beflügelt! „Wir wollten mehr, unter anderem ein Ringelspiel", erinnert sich Bosch. „ Dieses ,Dampfkarussell' ist heute noch erfolgreich in Betrieb. Alfred Kohlhauser, mit dem ich heute noch zusammenarbeite und ich holten das Ringelspiel aus Deutschland und hatten bei der Rückfahrt am Walserberg beim Zoll Probleme, weil die Grenzbeamten nicht wussten, wie sie ein Ringelspiel trotz vorliegender Rechnung verzollen sollten."

Dann kam das Adventhaus und es musste auch ein Weihnachtszug her. „Ich fuhr damals extra nach Italien, um den Zug zu beschaffen, aber die Qualität für den Betrieb war unter jeder Kritik. Wir mussten den Zug technisch erst ,aufrüsten'. Aber dann funktionierte er, fährt heute noch und ist vom Christkindlmarkt nicht wegzudenken."

Eine vom Aufwand große Anschaffung war außerdem die Drehorgel aus Deutschland. Aber bei der „Zukunft" fand sich niemand, der sich das Spielen damit zutraute. Es blieb an Anton Bosch hängen und so hat er bis heute seine „Exklusivauftritte".

Die bisher letzte große Errungenschaft war eine Überdachung des Platzes im „Hüttengeviert" und somit die Schaffung einer weitgehenden Wetterunabhängigkeit!